Hund im Büro – So gelingt das Arbeitsleben mit Bürohund

In unserer schnellen Arbeitswelt nimmt der Job bei vielen von uns einen großen Teil des Tages bzw. des Lebens ein. Oft verschmelzen Arbeit und Freizeit miteinander und die Work-Life-Balance ist ein immer häufiger auftretender Begriff. Das Problem ist nur: Je länger wir im Job sind, desto länger sind unsere Hunde allein zu Hause. Auf das Wohlbefinden unserer Tiere hat dies in der Folge keine positiven Auswirkungen.

Den Hund in den Job mitzunehmen, scheint für Tier und Besitzer eine tolle Alternative zu sein. Das klingt jedoch leichter als es tatsächlich ist. Um den Vierbeiner mitnehmen zu können, muss man einige Dinge abklären, bevor man seinen Arbeitsplatz mit einem freudigen Co-Worker bereichert.

Hund im Buero

Der Bürohund – Kollege auf vier Beinen

Der Hauptgrund seinen Hund mit zur Arbeit zu nehmen liegt auf der Hand: dein Hund braucht nicht alleine zu Hause sitzen. Unsere Fellfreunde reagieren auf das Alleinsein immer unterschiedlich. Manche langweilen sich zu Tode, andere zerstören hingegen Einrichtungsgegenstände oder sonstiges Inventar. Ein dauerhaftes Zusammensein mit seinem Herrli/Frauerl fördert das Wohlbefinden des Vierbeiners.

Um einen Hund im Büro zu haben, gibt es weitere gute Gründe:

  • Ein Hund wirkt beruhigend und sorgt für weniger Stress im Job.
  • Menschen verhalten sich in der Anwesenheit eines Hundes ruhiger und sind leiser.
  • Ein Hund hebt das Betriebsklima mit seiner freudigen Art und sorgt für gemeinsamen Gesprächsstoff, der in der Folge das Betriebsklima steigert.
  • Wenn man einen Hund streichelt, baut man Cortisol (Stresshormon) ab und das Bindungshormon Oxytocin wird ausgelöst. Das hat die University of British Columbia herausgefunden.
  • In den Pausen kommt man an die frische Luft, wenn man mit dem Hund eine Runde Gassi geht. Das aktiviert außerdem die grauen Gehirnzellen wieder – von Mensch und Hund.
  • Das Ansehen des Arbeitgebers wird gesteigert, wenn er Hunde am Arbeitsplatz erlaubt.

Darf ich meinen Hund überhaupt in die Arbeit mitnehmen?

Die Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu hat eine Umfrage durchgeführt, bei der festgestellt wurde, welche Branche am hundefreundlichsten ist. In Österreich haben sich die Seminar- und Messeanbieter mit 37,04% durchgesetzt, gefolgt von der IT- und der Marketing-Branche. Das heißt, wenn du in einen der drei Branchen beschäftigt bist, ist die Chance relativ hoch, dass der Wuffel mit in die Arbeit darf.

Um auf Nummer sicher zu gehen, ist es ratsam einfach beim Arbeitgeber nachzufragen, ob es möglich ist den Hund in die Arbeit zu bringen. Vorteilhaft wäre, wenn der Chef den Hund kennt.

Nach der Zustimmung der Chefetage müssen natürlich auch die Kolleginnen und Kollegen gefragt werden, ob ihnen ein Hund im Büro recht ist. Viele Menschen haben Respekt oder Angst vor Hunden. Deswegen ist ein Vierbeiner für diese Kollegen keine Bereicherung, sondern eher eine Last. Gibt es hier jedoch auch keine Einwände, steht einer Verwandlung vom Haushund zum Bürohund (fast) nichts mehr im Wege.

Welche Voraussetzungen sollte mein Büro haben?

Aber nur fast nichts. Wenn sich die Kollegen mit einem Hund einverstanden zeigen, heißt das noch nicht, dass auch der Hund mit dem Büro einverstanden ist. Nicht jeder Hund ist für jedes Büro geeignet. Beispiel: Ein Dackel sollte nicht in einem treppenreichen Büro herumspazieren.

Nachdem dein Hund von den vielen Eindrücken überfordert sein kann und auch einmal seine Auszeit braucht, sollte ein Rückzugsort für den Vierbeiner vorbereitet werden. Der Rückzugsort kann eine Decke, eine Box oder ein Korb sein. Wichtig ist, dass der Ort nicht an einem hoch frequentierten Platz im Büro (ein Flur z.B.) liegt. Am Rückzugsort sollten auch ein Futternapf und eine Wasserschüssel platziert sein. Dem Hund darf es an nichts fehlen.

Außerhalb des Büros sollte ebenfalls genügend Platz für Bewegung sein. In den Pausen muss der Fellfreund ausgelastet werden, das tut seinem Körper und seiner Psyche gut. Aber auch seinem Darm. Deswegen: das Sackerl fürs Gackerl nicht vergessen!

Ist alles bereit, kannst du langsam beginnen deinen Hund an den Büroalltag zu gewöhnen. Anfangs sollte man ihn daher nicht jeden Tag, sondern nur ab und zu mitnehmen. Wenn möglich kann man den Hund auch an ein Ersatzfrauchen oder -herrchen gewöhnen, damit er jemanden hat, der sich um ihn kümmert, wenn man selbst gerade in einem Meeting ist. Und das wichtigste zum Schluss: Loben nicht vergessen.

Checklist für das Büro

  • Chef überzeugen
  • Kollegen überzeugen
  • Rückzugsort schaffen – nicht im Durchzug platzieren
  • genügend Auslauf für Pausen
  • Anfangs nur ab und zu mitnehmen
  • Mögliche Ersatz-Bezugsperson suchen
  • Loben und belohnen

Welche Voraussetzungen sollte mein Hund haben?

Ein kleiner Welpe bzw. ein Junghund ist noch ungeeignet um als klassischer Bürohund mitzugehen. Im jungen Alter benötigt ein Hund noch viel Aufmerksamkeit. Während des Büroalltags kann man ihm diese wohl oder übel nicht geben, da man ja noch arbeiten sollte. Ebenso sollte ein Hund mit Menschen und besonders mit fremden Menschen sozialisiert sein. Ein verteidigendes Verhalten des Vierbeiners zeigt sich gegenüber fremden Menschen meist nicht als sehr positiv und verschreckt diese eher.

Außerdem sollte dein Hund gut auf dich hören und Befehle befolgen. Von Vorteil wäre es ebenso, wenn er nicht immer im Mittelpunkt steht. Es fördert das Betriebsklima, wenn der Hund immer gestreichelt werden möchte, aber die Produktivität geht flöten.

Was mache ich wenn mein Hund gelangweilt ist?

Egal wie brav, gechillt oder ruhig dein Hund ist, an irgendeinem Punkt braucht auch er Unterhaltung. Um den am besten entgegenzusteuern, sollte man ihm Aufgaben geben, die einen Mehrwert für alle haben. Kurze Botengänge, Stifte aufheben, wenn sie runterfallen oder Licht ein- und ausschalten zum Beispiel. Ansonsten kann man auf altbekannte Spielzeuge zurückgreifen wie einem Kauknochen oder dem klassischen Knotenspielzeug. Voraussetzung sollte sein, dass es nicht stinkt oder quietscht.

Wie kann Hanf und der Inhaltsstoff CBD helfen?

Unsere Hunde sind bekanntlich ein Gewohnheitstiere. Neue Umgebungen und neue Menschen können einen Hund natürlich freuen, aber auch verängstigen. Hunde, die gegenüber unbekannten Menschen anfangs skeptisch eingestellt sind, brauchen womöglich länger, um das Büro gewohnt zu werden. Außerdem entwickelt sich auch der Transport mit dem Auto für manche Hunde zur Stresssituation. Um das Tier zu beruhigen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die mehr und weniger Erfolg haben. Eine natürliche Möglichkeit ist es, deinem Vierbeiner Hanf zu füttern.

Natürlich nicht reines Hanf als ganze Mahlzeit, sondern als Nahrungsergänzungsmittel. Schon ein paar Gramm können ein positives Ergebnis erzielen. Denn Hanf wirkt nicht nur auf den Menschen, sondern auch bei unseren besten Freunden, den Hunden.

Der Wirkstoff der Hanfpflanze, Cannabidiol (CBD) vermindert Stress und lässt den Hund leichter entspannen. Am einfachsten ist es dem Hund Hanfpulver in das tägliche Futter zu mischen, da es geschmacksneutral ist und keinen bitteren Geschmack aufweist, wie es CBD-Öl zum Beispiel tut. Eine Futterration mit Hanf am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen. Und das ganz natürlich.

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