Kolik – Wie helfe ich meinem Pferd?

Wenn Pferdehalter den Begriff „Kolik“ hören, heißt es für sie meist Alarmstufe Rot. Es ist ein wahres Angstwort für Pferdefreunde. Eine Kolik tritt häufig bei Pferden auf. Mit einer Kolik ist nicht zu spaßen und man muss es bewusst ernst nehmen, denn eine Kolik kann eine häufige Todesursache bei Pferden sein. Oft kann man die Kolik beim Pferd schon im Anfangsstadium erkennen. Hier ist es wichtig schnell zu handeln, denn es zählt jede Sekunde.

Welche Anzeichen es für eine Kolik gibt, wie man sie behandelt und welchen Teil CBD, der Wirkstoff der Hanfpflanze, dabei spielt, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Kolik Pferd

Was ist eine Kolik?

Eine Kolik ist keine gezielte Krankheit, sie ist vielmehr ein Sammelbegriff für jegliche Bauchschmerzen, die beim Pferd auftreten können. Die Ursachen einer Kolik sind sehr unterschiedlich und treten nicht nur bei bestimmten Pferderassen auf.

Pferde sind prinzipiell sehr anfällig, was Verdauungsprobleme betrifft, denn das Tier hat einen sehr langen Verdauungstrakt. Früher war das Pferd ein Steppentier. Das Pferd hat sich gemächlich fortbewegt und nach Nahrung gesucht. Aufgrund von diesen Lebensbedingungen hat sich in der Evolution dieser Magen-Darm-Trakt entwickelt. Der Magen ist daher sehr klein und der Dünndarm sehr lange. Außerdem besitzt das Pferd noch eine Gärkammer, einen flexiblen Blinddarm und einen Dickdarm, der ein großes Volumen aufweist. Hier gibt es zahlreiche Problemstellen.

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Was sind die Ursachen für eine Kolik?

Da es ist nicht nur diese eine Kolik gibt, sondern es ein Sammelbegriff für viele Krankheiten ist, gibt es natürlich auch viele Ursachen für eine Kolik.

Verstopfungen im Dünndarm

Der Dünndarm eines Pferdes ist mit 19 bis 30 Meter sehr lange. Aufgrund der Länge besteht Potential für Probleme. Ein Auslöser für eine Dünndarmkolik ist unter anderem falsches Futter wie Rasenschnitt. Fettgeschwulste, die sich im Dünndarm bewegen, können ebenso problematisch werden, wenn sie sich am Netzgewebe des Darms sammeln. Das Netzgewebe oder auch Gekröse genannt, sorgt dafür, dass der Dünndarm in der Bauchhöhle aufgehängt ist. Wenn sich diese Fettgeschwulste nun am Gekröse sammeln, schnürt das Gekröse den Dünndarm ein und stört somit den Fluss. Natürliche Engpässe können natürlich auch ein Auslöser für die Dünndarmkolik sein. Eine Heilung einer Dünndarmkolik benötigt leider eine Operation.

Verstopfungen im Dickdarm

Für einen funktionierenden Transport der Nahrung im Darm benötigt das Pferd Flüssigkeit. Wenn zu wenig Flüssigkeit im Darmtrakt ist, verklumpt der Darminhalt und verstellt somit den Darm. Der Fehler kann hier natürlich in der Nahrung liegen: Das Pferd bekommt zu wenig Wasser oder Heu. Haltungsfehler beim Tier können ebenso eine Verstopfung hervorrufen. Das Tier hat bei einer Dickdarmkolik Phasen, in denen es keine Schmerzen hat. Die Heilungschancen sind hingegen sehr gut und die Kolik zieht sich meist über ein paar Tage.

Gaskolik

Wenn der Bauch anschwillt und das Pferd Blähungen hat, kann eine Gaskolik die Ursache dafür sein. Auslöser sind dabei Futtermittel, die aufblähen, wie Rüben, Klee, Grünschnitt, weiches Brot oder Mais.

Krampfkolik

Bei Krämpfen hat das Pferd eine schubweise verstärkte Darmtätigkeit und daher auch Schmerzen. Auslöser für diese Krämpfe sind unter anderem Stress, Überanstrengung, Fehler bei der Fütterung, schlechtes Kauen, Wurmbefall oder das Fressen von Giftpflanzen. Bei einer Krampfkolik kann es zu einem Abklingen im Anfangsstadium kommen. Durch medikamentöse Behandlung eines Tierarztes kann das Tier natürlich auch geheilt werden.

Sandkolik

Wenn ein Pferd auf weit abgefressenen Weiden oder sandigen Flächen gehalten wird, kann es passieren, dass das Pferd beim weiden Sand zu sich nimmt. Der körnige Sand setzt sich dann im Dickdarm ab und verschwindet nicht mehr daraus. Die Sandkolik ist die Folge. Um die Kolik zu heilen, muss das Pferd operiert werden.

Magenüberladung

Wie wir wissen, kann ein Pferd sich nicht übergeben, wenn es zu viel gefressen hat. Daher ist eine Magenüberladung nicht nur ein Problem, sondern lebensbedrohlich. Bei der Magenüberladung unterscheidet man zwischen zwei Varianten.

Bei der primären Variante hat das Pferd zu viel gärendes Futter zu sich genommen. Der Magen bläht auf, das Futter kann nicht in den Darm weitertransportiert werden und bleibt liegen. Durch das weitere Aufblähen kommt es zu einer Überdehnung des Magens.
Bei der sekundären Variante kommen Futterreste und Speichel aus dem Dünndarm zurück in den Magen. Der Darminhalt wird nicht transportiert und es kommt zu einem Darmverschluss.

Darmverschluss

Wenn ein Darmverschluss früh genug behandelt wird, stehen die Heilungschancen gar nicht so schlecht. Zu einem Darmverschluss kommt es, wenn, wie bei einer Magenüberladung, der Darminhalt nicht mehr transportiert wird. Dadurch arbeitet die Darmmuskulatur nicht mehr und der Darm wird gelähmt. Ebenfalls können Tumore, die sich im Darm befinden, Koliken hervorrufen und in der Folge kommt es zu einem Darmverschluss.

Darmeinklemmung

Der Darm des Pferdes kann sich in unnatürlichen Löchern der Bauchmuskulatur verfangen. Ein Abrutschen des Darms in den Hodensack von Hengsten kann ebenfalls zu einer Darmeinklemmung führen. Eine OP ist dringend notwendig.

Darmdrehung und -verschlingung

Der Darm eines Pferdes ist in der Bauchhöhle nicht befestigt. Wenn es nun zu einer Fehlgärung im Darm des Pferdes kommt, steigt der Darm in der Bauchhöhle auf wie ein Heißluftballon. Beim Absinken des Darms in der Folge kann es vorkommen, dass sich der Darm leicht verschlingt. Dieses Problem tritt oft bei schlechtem Futter auf. Ein operativer Eingriff ist notwendig.

Was sind die Symptome bei einer Kolik?

Koliken schmerzen unseren Pferden. Daher versuchen sie den Schmerz mit Verhaltensveränderungen zu lindern. Als Pferdehalter sollte man diese so früh wie möglich erkennen, weil je länger man mit der Behandlung von Kolik wartet, desto schwieriger wird die Heilung. Es gibt unzählige Auffälligkeiten bei einem Pferd die auf Kolik hinweisen, die zwischen einer leichten und einer schwerer Kolik zu unterscheiden sind.

Leichte Kolik

  • Das Pferd wirft den Blick auf seinen Bauch
  • Das Pferd scharrt, flehmt und wirkt generell sehr unruhig
  • Das Pferd streckt sich
  • Das Pferd setzt keinen Kot ab
  • Das Pferd frisst nicht
  • Das Pferd muss ständig oder gar nicht urinieren
  • Das Pferd legt sich oft hin, um gleich darauf wieder aufzustehen

Schwere Kolik

  • Das Pferd beginnt zu schwitzen
  • Der Puls des Pferdes erhöht sich auf 100 Schläge
  • Das Pferd atmet schwer und schnell
  • Der Bauch bläht auf
  • Das Pferd wirft sich auf den Boden
  • Das Pferd legt sich auf den Rücken oder sitzt wie ein Hund
  • Das Pferd zeigt keinen Willen wieder aufzustehen.

Welche Maßnahmen muss man bei Verdacht auf eine Kolik treffen?

Die erste Maßnahme ist es den Tierarzt zu kontaktieren, denn jede Sekunde zählt bei einer Kolik.

Wenn möglich sollte man die Temperatur und den Puls des Tieres messen, da diese Information für den Tierarzt von wichtiger Bedeutung ist. Außerdem ist es von Vorteil, wenn der Tierarzt informiert wird, wie lange die ersten Symptome einer Kolik vom Anruf her sind.

Dann sollte man jedes Futter abstellen. Weiteres fressen belastet den Magen und Darm nur noch mehr. Wenn sich das Pferd immer wieder hinwerfen sollte, versucht man am besten das Tier auf weichem Boden mit einer Longe geführt werden.

Achtung, wichtig: Wenn das Pferd sich beruhigt und in Phasen keine Symptome aufweist, heißt das nicht automatisch, dass sich die Kolik bessert. Schübe sind bei einer Kolik normal.

Pferd mit Fohlen

Wie beugt man einer Kolik vor?

Es gibt einige Ursachen, die Kolik hervorrufen. Das heißt, es gibt auch genügend Maßnahmen, die man setzen kann, um Koliken vorzubeugen. Zu 100 Prozent kann man eine Kolik jedoch nicht verhindern. Manche Pferde sind anfälliger für Magen- und Darmprobleme als andere.

Oft ist die Ursache einer Kolik ein Fütterungsfehler. Daher sollte man darauf achten zu große Futtermengen und zu lange Futterpausen zu vermeiden. Immer darauf achten, dass das Pferd genügend zu trinken hat, damit sich das Futter nicht im Darm festsetzen. Außerdem sollte man bei Futterumstellung sofort darauf achten, wie das Pferd reagiert.

Der optimalste Futterrhythmus für ein Pferd sind drei kleine Rationen über den Tag verteilt. Fresspausen, die länger als vier Stunden dauern, sollten vermieden werden. Beim Futter soll ausreichend Stroh und Heu enthalten sein. Kraftfutter nur in angemessenen Mengen füttern.

Die Haltung des Pferdes kann auch eine mögliche Ursache für Kolik sein. Wenn sich ein Pferd zu wenig bewegt, wird der Darm träge. Bewegt sich ein Pferd hingegen zu viel und arbeitet zu hart, produziert das Tier Stress, das sich negativ auf die Verdauung auswirkt. Lange Transporte sind ebenfalls nicht förderlich für ein Pferd.

Bei der Haltung der Tiere soll darauf geachtet werden, dass sie nicht auf sehr stark abgefressenen Weiden gehalten werden. Durch das niedrige Gras kommt mehr Erde und Sand in den Magen des Pferdes, das wiederum dort liegen bleibt und den Darm verstopft. Im Darm können sich, durch eine unregelmäßige Entwurmung, Parasiten festsetzen. Hinsichtlich des Befalls können diese Parasiten die Darmschleimhaut beschädigen.

Wie kann CBD bei Kolik helfen?

Das Pferd besitzt, wie wir Menschen, ein Endocannabinoid-System. Dieses System versorgt den Körper mit den Cannabinoiden C1 und C2, die der Körper einerseits selbst produziert, aber auch zu sich nehmen kann.

Wenn das EC-System richtig funktioniert, hilft es zum Beispiel das Gedächtnis zu verbessern, den Schlaf zu fördern und Entzündungen zu hemmen. Jedoch reichen die Cannabinoiden, die der Körper produziert, nicht aus Schmerzen langfristig zu stillen. Da der Wirkstoff der Hanfpflanze, CBD, als Botenstoff angesehen wird, kann er den Cannabinoid-Spiegel heben und somit Schmerzen stillen – ganz natürlich.

Was bedeutet das jetzt für Pferde?

Natürliches CBD kann Pferden mit Koliken helfen. Die Inhaltsstoffe von Hanfpulver unterstützen das Verdauungssystem von Pferden.

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Die Zugabe von CBD kann mittels Futter passieren. Das Hanfred-Hanfpulver für Pferde kann als Futterzusatz dem Pferdfutter beigemischt werden.

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